Film/Serien-Tagebuch #18: Game of Thrones

05.11. Game of Thrones Staffel 5 – Episode 08:

Willkommen zurück bei Game of Thrones, wo wir uns dem Staffel-Finale nähern. In der 8. Folge geht es an den 3 großen Punkten der Story, Meereen, Kings Landing und der Mauer wieder spannend weiter.

In Meereen hat Mormont es in der letzten Folge geschafft, ihn und Tyrion zu Daenerys zu bringen. Leider geht es für ihn nicht so weiter wie gedacht, was ich ziemlich krass finde. In meinen Augen hat er seine Loyalität schon lange unter Beweis gestellt und sollte eine zweite Chance bekommen. Stattdessen wird er wieder verbannt und muss die Stadt verlassen. Tyrion hingegen schafft es immerhin zum Berater und entscheidet nun mit über das weitere Schicksal von Meereen und Westeros. Hier kommt dann eine der großen Stärken des Charakters zu Tage. Die philosophischen und strategischen Gespräche, welche von jetzt an die Folgen hoffentlich füllen werden. Alleine dafür wird es interessant sein weiter zu schauen.

In Kings Landing hingegen sieht es gar nicht gut aus für Cersei. Sie ist weiterhin in der Zelle dem Durst ausgeliefert. Dazu kommt auch noch der psychische Druck, nicht mal durch ihre eigene Familie unterstützt zu werden. Ihr Onkel, der nun als rechte Hand fungiert, will sie nicht sehen. Ihr eigener Sohn, der mit der Situation überfordert scheint, will sie ebenfalls nicht sehen. So bleibt ihr nichts weiter als auf den Prozess zu warten oder aber ein Geständnis abzulegen. Ich denke am Ende wird sie das auch tun, da sie zu sehr am Leben hängt. Ihr Stolz mag groß sein, aber sie muss auch weiter ihren Sohn beschützen. Die Konsequenzen bei einem Geständnis stelle ich mir jedoch ebenso verheerend vor. Als nicht rechtmäßiger König könnte es zu Unruhen und einem Umsturz kommen, der Westeros weiter ins Chaos führen würde.

In der letzten Szene kommt es zu einer gut inszenierten Schlacht auf der anderen Seite der Mauer. Jon Snow konnte einige der Wildlings überreden sich ihm anzuschließen, wird dann aber von den White Walker angegriffen. Hier wird erstmals wirklich gezeigt, wie gefährlich und unbesiegbar die Armee der Wiedergänger wirklich ist. Eine unglaubliche Zahl von Untoten bricht über das Lager und vernichtet eine große Anzahl der Wilden. Der großartige Moment kommt dabei als am Ende alle Gefallenen wieder auferstehen und sich den White Walker anschließen. Die Schlacht war ziemlich gut in Szene gesetzt und braucht sich, wenn sie auch sehr kurz war, nicht vor Filmschlachten verstecken. Das einzige Problem, dass ich hatte, war der Tod der Wildlings-Mutter. Es war leider viel zu offensichtlich, da der dramaturgische Aufbau einfach zu sehr darauf hingewiesen hat. Ich hatte mir erhofft hier einen Bruch in bekannten Paradigmen zu erleben, wurde aber leider enttäuscht.

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3 Gedanken zu “Film/Serien-Tagebuch #18: Game of Thrones

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