Film/Serien-Tagebuch #19: Game of Thrones

10.11. Game of Thrones Staffel 5 – Episode 09:

Weiter geht es mit dem Serien-Tagebuch und auch diese Woche bleibt es sehr spannend. Obwohl wir uns der letzten Folge der Staffel nähern wird vom Spannunsaufbau nicht nachgelassen, sondern noch eine Schippe aufgelegt.

Erneut ist die Folge von einer starken nördlichen Präsenz geprägt. Jon Snow kehrt zurück nach Castle Black und man kann erkennen, das die nördlichen Stämme ziemlich reduziert wurden. Wie stark der Zuwachs wirklich ist scheint also unklar und der Sinn seiner Reise ziemlich fragwürdig. Trotzdem geschieht etwas, womit ich nicht gerechnet habe. Er wird, zusammen mit den Wildlings empfangen und das Tor ohne Probleme geöffnet. Damit wurde ich in dieser Story ziemlich überrascht, da es für mich offensichtlich war, dass es einen Aufstand geben wird. Etwas langweilig ist es zwar dadurch, aber es eröffnen sich durchaus neue Möglichkeiten für Jon Snow.

In Dorne kommt es indessen zu einem recht langweiligen, da friedlichen Ende. Das ist etwas schade, da dort ziemlich viel Konfliktpotential vorhanden war und nicht genutzt wurde. Auf der anderen Seite ist es aber in Ordnung, da es durchaus logisch ist, nicht alle Konflikte bis zum Krieg auszubauen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass es zumindest ein paar mehr Kämpfe geben wird. Somit bekommen fast alle, was sie haben wollen und die ganze Reise ist im Prinzip ein wenig sinnlos gewesen.

Bei Stannis hingegen steht alles auf Krieg. Leider sieht es für ihn aber nicht wirklich gut aus, wodurch er weiterhin auf die Hexe hört und jetzt sogar zu einem extremen Schlag bereit ist. Dies führt zu einer der grausamsten Szenen der Serie. Er opfert seine Tochter um somit seinen Sieg zu sichern. Die Verbrennung ist ein qualvoller Vorgang, der durch das Flehen und Schreien des Mädchens noch weiter intensiviert wird. Keinen der Beteiligten macht es Spaß zuzusehen, aber trotzdem tut keiner etwas. Hier zeigt sich erneut die Grausamkeit von Stannis und wie skrupellos er bereit ist, über Leichen zu gehen. Wo er vorher zumindest noch eine gewisse Weisheit besessen hat ist hier jetzt alles verloren. Ob das wirklich etwas bringt ist schließlich nicht mal sicher.

Als letztes findet in Meereen der Arenakampf statt, wo es wie es fast zu erwarten war erneut zu blutigen Aufständen kommt, die jetzt ihren bisherigen Höhepunkt erreichen. Überall werden Menschen blutig abgeschlachtet und fast erwischt es auch Daenerys. Die Szene hat einen schönen Spannungsbogen, der von philosophischen und moralischen Gesprächen, bis hin zu gut inszenierten Kämpfen, die in einer unbequemen Situation enden, reicht. Danerys ist gezwungen mit ihren Drachen zu fliehen, der zu ihrer Rettung zurückgekehrt ist und lässt dabei ihre Begleiter zurück. Alles in allem ist die letzte Szene etwas unglücklich, da sie hier hauptsächlich an sich selber denk, wo ich einen gewissen Logikfehler sehe. Bisher war ihr die Sicherheit ihrer Untergebenen immer ziemlich wichtig, wodurch ihr Verhalten nicht logisch erscheint.

 

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